Heinrich Stubenhofer feiert mit zahlreichen Gästen und Vereinen

Michelsneukirchen. (gw) Ausnahmezustand hat am Samstag im Gasthof Stubenhofer/Sturm geherrscht: Seniorchef Heinrich Stubenhofer, bekannt als Graf Heini, feierte seinen 70. Geburtstag. Alle Ortsvereine, den Stammtisch, den Kirchenchor, das Werkstatt-Team sowie seine Verwandtschaft und auch die Feriengäste hatte er eingeladen.

Der Saal platzte aus allen Nähten, die Gäste saßen auch auf der Terrasse und in der Bar. Michelsneukirchen feierte mit einer seiner wichtigsten Persönlichkeiten.

„Der Graf“ wie der Gasthof Stubenhofer/Sturm bis heute von vielen Michelsneukirchenern genannt wird, ist das Vereinslokal gleich mehrerer Vereine und der Treffpunkt in Michelsneukirchen. Da der Heini immer ein Herz für die Vereine hat, gibt es auch bis heute in Michelsneukirchen keine Vereinsheime, die Vereine gehen mit ihren Veranstaltungen zum „Graf“. Sportlerball, Bockbierfest, Jugendball, Weiberfasching, Hochzeiten, Taufen und Leichenschmaus – so ein Dorfwirtshaus braucht man halt ein Leben lang.

Auch zahlreiche Ehrengäste, wie Pfarrer John, Bürgermeister Gerhard Blab und Altbürgermeister Hubert Kerscher waren unter den Gratulanten.

Gerhard Blab erinnerte in seiner Rede an die 70er Jahre, als im Gasthof Stubenhofer regelmäßig am Wochenende Tanzveranstaltungen mit Live-Bands stattfanden. Damals war die Bar noch unter dem Saal, über eine Treppe hinter der Bühne zu erreichen.

Heribert Lausser, der Schwager des Jubilars, übernahm die Begrüßung der Gäste, da Reden schwingen nicht zu Heinis Lieblingsbeschäftigungen zählt. Der Männergesangverein brachte gleich mehrere Geburtstagsständchen. Einige lustige Geschenke konnte der Heini auch entgegennehmen, so hatte der Elferrat ein Fässchen Blutwurz mitgebracht. Legendär sind die Geschichten, wie der Wirt immer wieder seine Urlaubsgäste mit diesem Bayerwald-Getränk verwöhnt.

Das Werkstatt-Team brachte ein Schwein aus Holz mit, geschnitzt mit der Motorsäge. Die Sau soll einen Ehrenplatz in der Metzgerei bekommen.

Der SC schickt den Heini und seine Maria auf Reisen.

Den Urlaub sollen sich die beiden auch gönnen, da waren sich alle im Saal einig, denn bis heute ist es Maria, die den Laden zusammenhält.

Geboren ist Heinrich Stubenhofer in Zinzenzell, mit 13 Jahren kam er nach Michelsneukirchen, wo seine Eltern das Gasthaus übernahmen. 1961 begann er seine Metzgerlehre in Maxhütte-Haidhof, danach sammelte er Erfahrungen bei Anstellungen in Bad Dürkheim und Frankfurt. Im Jahr 1969 übernahm er, nach seiner Heirat mit Maria Lausser, den elterlichen Betrieb in Michelsneukirchen. Metzgerei, Gasthof und Pension entwickelten sich zu einem großen Betrieb.

Drei Kinder wurden dem Paar geschenkt, Heinrich, Cornelia, und Reinhard. Vor einigen Jahren zog sich Heinrich Stubenhofer aus dem Geschäft zurück und übergab die Leitung an seine Tochter Cornelia und ihren Mann Christian Sturm. Christian hat das Metzgerhandwerk im Betrieb Stubenhofer von der Pike auf gelernt.

Auch drei Enkelkinder gehören zur Familie: Nico, Magdalena und Thomas. Nico servierte dem Opa zur vorgeschrittenen Stunde ein etwas anderes Geburtstagständchen, unterstützt von der Band „Coole Muh“ brachte er mit seiner Gitarre den Saal zum Toben.

Die Rockmusik und der Style der 80er Jahr haben es dem jungen Mann angetan. Die „Coole Muh“ sorgte noch für beste Unterhaltung bis spät in die Nacht hinein.

 

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